-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Fensterarten - 25.02.2018
 Ausbau / Fenster / Fensterarten       


DIE VISITENKARTE DES HAUSES

Sie sind die Augen des Hauses und beeinflussen mit ihrer Grösse, Anordnung und Material ebenso die architetonische Gestaltung der Fassade. Hinzu kommen bauphysikalische Eigenschaften. In den Wintermonaten sollen Fenster die Kälte nicht ins Haus gelangen lassen und die Wärme möglichst nicht hinaus. Natürlich sollen sie im Sommer einen hochwertigen Schutz gegen eindringende Hitze bilden, sowie Lärm, Feuchtigkeit und Wind abwehren.
Fenster sollten nach Süden und Westen (Wohnräume) und nach Osten (Schlafräume) ausgerichtet sein. An der Nordseite sollten nur Küche, Hauswirtschafts- und Arbeitsraum angeordnet werden.
Bereits in der Planungsphase sollte der Rat eines ansässigen Architekten, der Kenntnis über die am Ort geltenden Bauvorschriften hat, eingeholt werden.

Fenster werden in drei Gruppen unterteilt:
1. Einfachfenster mit mehrfacher Verfalzung und Mehrscheibengläsern (Einfachverglasung für Wohnbauten verboten!)
2. Verbundfenster mit zwei aneinander geschraubten Flügeln. In der Regel sind aussen die wärmeschutzverglasten Scheiben und
     innen eine Einfachverglasung angeordnet..
3. Kastenfenster (Doppelfenster), bei denen getrennt zu öffnende Flügel - meist einer an der Maueraussen- und einer an der Mauerinnenseite angeordnet - jedoch mit einer Zarge verbunden sind.

Feste Verglasung spielt im privaten Wohnungsbau keine wesentliche Rolle. Die wichtigsten sind:
- Drehflügelfenster
- Kippflügelfenster
- Dreh-Kippflügelfenster
- Schwingflügelfenster
- Klapp- und Schiebeflügel

Zu den Einzelteilen der Fenster gehört der Blendrahmen, welcher fest mit den Aussenwänden verbunden wird. Der Flügelrahmen, beweglich mit dem Blendrahmen verbunden, trägt die Mehrfachglasscheiben. Ein möglicher, senkrecht angeordneter Pfosten teilt das Fenster in zwei Teile. Ein Riegel (Kämpfer) unterteilt es in der Waagerechten. Als Letztes wären die Sprossen zu nennen: Sie unterteilen die Flügelrahmen in mehrere kleine Teile.
Von den Herstellern wird berechtigterweise auf die Kompetenz von Fachbetrieben beim Einbau von Fenstern und Türen hingewiesen. Tatsächlich werden hierbei, im Hinblick auf Dichtigkeit, erforderliche Wärmedämmung, notwendige Sicherheit und Funktionalität für viele Jahre von Selbstbauern immer wieder Fehler gemacht. Besonders wichtig ist der richtige Sitz des Fensters in der Aussenwand.

 

 
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