-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Zäune - 15.08.2018
 Aussenanlagen / Zune       


ABGRENZEN - NICHT ABSCHOTTEN

Sie dienen einerseits derSicherung des eigenen Grundstcks - die beliebten Zune, Hecken und (mglichst niedrige) Mauern. Andererseits sind sie die Visitenkarte des Hauses und vermitteln Besuchern den ersten Eindruck. Deshalb sollten Zune, Mauern und Hecken liebevoll gestaltet und auf Haus und Grundstck abgestimmt sein. Vielen Menschen ist es ein Bedrfnis, den privaten Lebensraum gegenber der ffentlichkeit und ihren Nachbarn abzugrenzen.
Zune, Hecken oder Mauern sind unter Bercksichtigungdes geltenden Planungs-&Baugesetzes des jeweiligen Kantons sowie dem SAV zu planen. Gegen befahrene Strassen oder andere unangenehme Faktoren helfen Mauern. Sie sollten jedoch sparsam eingesetzt und nicht zu hoch geplant werden. Grundstzlich sind sie frostfrei in 80 bis 100 Zentimetern Tiefe zu grnden. Trockenmauern, die das Privatgelnde umgeben, sind heute mindestens so attraktiv wie Zune. Natursteine aus der Region verleihen ihnen eine rustikale Note, mit mediterranen Blten berzogen lassen sie den Garten zu einer Oase mit provenzalischem Charme werden. Top-aktuell sind immer Zune aus Holz in verschiedenen Variationen. Reizvollen Kontrast zu Pflanzen knnen auch Mauern ausforfabriziertem Betonbieten. Sie sind frostsicher, halten viele Jahrzehnte und sind in attraktiven Farben erhltlich.
Bepflanzbare Bschungssteine eignen sich insbesondere zur Hangbefestigung und zum Schutz vor Ausschwemmung, da sie jeweils versetzt platziert werden knnen.
Eine interessante Alternative zur blickdichten Mauer stellt eine Kombination von Mauer und Zaun dar, die leicht selbst errichtet werden kann. Dies sind formschne Beton-Hohlsteine, welche bereinander gesetzt und mit erdfeuchtem Beton verfllt werden. Die so entstehenden Sockel, Pfeiler und Mauern werden anschliessend mit einem Zaun nach Wahl kombiniert und ergeben so eine architektonisch reizvolle Alternative zur blickdichten Mauer.

Hecken und Trockenmauern

Besonders in naturnahen Grten sind Hecken die ideale Begrenzung. Sie knnen zudem ein Grundstck blickdicht "abschotten" und bieten einen guten Windschutz. Eine lngere Wachstumsphase und viel Arbeit beim spteren Beschneiden sind einzuplanen. Beliebt sind Liguster- und Eibenhecken. Aber auch schlanke und hoch wachsende Zypressen, im Dreiecksverband eingesetzt, bieten einen reizvollen Abschluss des Grundstcks.

HeckengehlzePflanzabstand (Schnitthhe)Hhe

Lorbeerkirsche 0,80 m1 - 2 m
Lebensbaum 0,60 m 1 - 4 m
Buchsbaum 0,50 m0,5 - 3 m
Leylandzypresse 0,80 m 2 - 4 m
Scheinzypresse 1,00 m 1,5 - 4 m
Liguster1,00 m 1 - 3 m
Eibe 0,50 m 1 - 4 m
Rotbuche0,50 m1,20- 4 m

Trockenmauern

zhlen zu den ltesten Grundstckseinfriedungen berhaupt. Nur mit Erde und Sand gut angelegt, berdauern sie Jahrhunderte. Feste Fundamente mssen jedoch auch bei ihnen vorhanden sein. Die Stabilitt erlangen sie aus der sorgfltigen Anordnung der (meist) Feldsteine. In Lngsrichtung des Zaunes werden vorn und hinten zwei Reihen Steine verlegt. Der Zwischenraum wird mit kleinen Steinen gefllt. Die zweite Schicht wird in Querrichtung, also von vorn nach hinten auf Stoss verlegt usw. Von unten nach oben verjngt sich dann diese Mauer. Eine Tonne Feldsteine ergibt ca. ein Kubikmeter Mauer.

Zune

Zune werden berwiegen aus Holz und Metall errichtet, Kombinationen mit Steinsulen sind ein wirkungsvolles Stilmittel. Die wichtigsten Holzzune sind:

Jgerzaun:
Er dient vorrangig der optischen Abgrenzung, fungiert jedoch wegen seiner Blickdurchlssigkeit nicht als Sichtschutz. Je mehr man ihn auseinander zieht, desto niedriger wird er. Er wird jedoch leicht uneben.

Lattenzaun:
In vielen Varianten ausfhrbar, so als Stakketen-, Flecht- und Spalteichenzaun, senkrechter und waagerechter Plankenzaun, Lamellen- und Spalierzaun - um nur die Wichtigsten zu nennen. Bis zu Hhen von 50 Zentimetern kommen sie ohne Fundament aus. Generell sollten die Hlzer (ausser Red Cedar) kesseldruckimprgniert sein. Besonders die im Erdreich eingerammten Pfhle sind gegen Pilzbefall u. . zu schtzen.

Palisadenzaun:
Dieser besteht aus eng nebeneinander gesetzten Rund- und Vierkanthlzern und ist in unterschiedlichen Hhen erhltlich. Allerdings muss hier ein Fundament (bei Kies Schichten zwischen 40 und 70 cm, bei Mergel oder tonigen Bden frostsicher von 80 bis 100 cm) erstellt werden.

Metallzune:
Sie werden ebenfalls in grossen Variationen eingesetzt. Meist in Verbindung mit Mauersulen, hat der Bauherr bei Gitterelementen eine uneingeschrnkte Auswahl. An Grenzen zu Nachbargrundstcken werden meist Maschendrahtzune gezogen. Kletterpflanzen, Hecken und Strucher schaffen den erwnschten Sichtschutz.

 

 
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