-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema Rund um's Schwimmbad - 14.08.2018
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HAEUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wer über die Anschaffung eines Schwimmbades nachdenkt, steht oftmals vor einer Vielzahl von Fragen. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige wesentliche Antworten zum Thema Schwimmbadplanung geben:

Der richtige Standort:
Die Wahl des Standortes beeinflusst wesentlich einen effizienten Betrieb ihres Pools. Der Bauherr sollte ihn so plazieren, dass er:
- möglichst von morgens bis abends in der Sonne liegt. Wärme von der Sonne heizt ihr Badewasser gratis auf.
- eine windgeschützte Lage erhält, damit vermeiden Sie Wärmeverluste. Ist das nicht möglich, können Sichtblenden aus Holz, dichte Sträucher, Hecken oder Erdwälle für den Schutz gegen die  Hauptwindrichtung sorgen.
- nicht unbedingt den neugierigen Blicken der Nachbarn ausgesetzt ist.
- in der Nähe des Hauses steht. Es ist später einfacher, die Überdachung ans Haus anzubinden und einen geschützten Durchgang vom Haus zum Schwimmbad herzustellen. Wasserrohre, Abflussleitungen und Elektroanschlüsse können ebenso auf dem kürzesten Weg verlegt werden. Auch die Filtertechnik Ihres Schwimmbeckens lässt sich beispielsweise in einem Kellerraum installieren, wo sie frostgeschützt ist. Eine später installierte Solar-Heizung auf einer nach Süden ausgerichteten Dachfläche profitiert ebenfalls von der Nähe des Pools zum Haus.
- einen geeigneten Untergrund hat. Ist dieser durch die Erdarbeiten am Haus nicht bekannt, muss notfalls eine Bodenuntersuchung klären, ob beispielsweise ein zu hoher Grundwasserspiegel oder felsiger Untergrund die Kosten nicht verdreifacht. Am besten ist gewachsener Boden geeignet. Vor aufgeschüttetem Boden ist dringend zu warnen.
Auf die Bodenplatte aus Stahlbeton kann verzichtet werden, wenn das Schwimmbad mit der bewähr-
ten Holzkonstruktion erstellt wird. Durch die Anpassungsfähigkeit und Dehnbarkeit des Holzes, kann
diesem Problem schon von vornherein ausgewichen werden. Das macht sich natürlich auch im Preis bemerkbar, weil dadurch die bauseitigen Leistungen viel geringer ausfallen und die Gefahr von Wasserverlust aus diesen Gründen praktisch vollständig eliminiert werden kann.

Die Beckengrösse richtet sich nach:
- Der Grundstückgrösse.
- Der Preisvorstellung, denn je grösser das Becken desto umfangreicher die Technik.
- Der Beckenform: die Schwimmbadabdeckung muss der Form angepasst werden.

Die Beckentiefe:
In der Regel werden heute Schwimmbecken mit einer Wassertiefe von 1,35 bis 1,45 m gebaut. Bei Skimmerbecken heisst das eine Gesamtbeckentiefe von 1,50 m. Bei Überlaufbecken heisst das Beckentiefe = Wassertiefe = 1,50 m. Es können jedoch auch Beckentiefen nach individuellen Bedürfnissen erstellt werden.

Die Pflege eines Schwimmbadbeckens richtet sich nach:
- Der Oberfläche des Beckenmaterials, je glatter und gleichmässiger die Oberfläche desto pflegeleichter das Schwimmbecken.
- Dem Standort und dem Einsatz einer Beckenabdeckung.

Die Filteranlage richtet sich nach:
- Dem Wasserinhalt des Schwimmbeckens - Regel: der Beckeninhalt eines Schwimmbeckens soll mindestens 3 x innerhalb von 24 Stunden über den Filter befördert werden.
- Der Verschmutzungsanfälligkeit eines Schwimmbeckens - Personenzahl und Lage des Beckens wie Bäume, Wind, Strassen.

Schwimmbadanlagen werden heute meist mit alternativen Energien beheizt:
- Schwimmbadheizung über Solarkollektoren die auf dem Garagen- oder Hausdach montiert werden.
- Solarrollladen auf dem Beckenwasser, beheizt und isoliert das Schwimmbecken über die Beckenoberfläche.
- Erwärmung über Wärmepumpe, die das Wasser ca. acht Monate auf angenehme Badetemperaturen temperiert.
- Schwimmbadheizung über die Hausheizung. Vor allem Hallenbäder werden über die Hausheizung (Gas, Oel, Wärmepumpe usw.) beheizt.

Die Kosten
Die Investitionen für ein Schwimmbecken richten sich nach der Bauart des Schwimmbeckens. Dabei sind immer auch die Kosten für den Baumeister, Schwimmbadbauer, Elektriker, Sanitär und Gärtner einzurechnen.

 

 
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