-bauratgeber.ch - Tipps zum Thema D - E - 25.02.2018
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Von D wie Dachabdichtung bis E wie Erdung

Dachabdichtung

Abdichtung durch bahnenförmige Dachmaterialien gegen Niederschlagswasser und gegen vorübergehend stehendem Wasser. Die Abdichtung sollte widerstandsfähig gegen wechselnde Temperaturen und mechanische Beanspruchung (Setz- und Dehnbewegungen verschiedener Materialien untereinander) sein. Sie sollte beständig sein gegen UV-Strahlen, Funkenflug sowie strahlender Wärme. Ausserdem sollte sie begehbar sein für ev. Wartungs und Reparaturarbeiten.

Dachneigung

ist der Winkel zwischen Dach und der horizontalen Linie des Hauses und wird in Grad oder Prozent angegeben.

Dachstuhl

ist die tragende Dachkonstruktion (Dachtragwerk).

Dampfbad

Raum, in den Wasserdampf eingeleitet wird, um den Körper zu überwärmen. Üblicherweise geschieht dies bei einer Temperatur von ca. 45° C. Durch das warme Klima mit 100 % Luftfeuchte werden im Körper eine Reihe positiver Prozesse ausgelöst, so z.B. kommt es zu einer besseren Durchblutung bzw. erhöhter Sauerstoffversorgung von Haut und Gewebe. Die Atemwege werden befeuchtet und Muskelverspannungen wird entgegengewirkt. Es ist üblich, nach der Überwärmung des Körpers durch den Dampf, eine Abkühlungs- und Ruhephase folgen zu lassen.

Dampfgenerator

Gerät neben der Kabine, das Strom (230 Volt) und Kaltwasser zum Betrieb benötigt. Der Wasserschlauch des Dampfgenerators wird an einen handelsüblichen Wasserhahn angeschlossen. Die Dampferzeugung erfolgt im Dampfzylinder, der den Dampf völlig ohne Druck über den Dampfschlauch durch die Dampfdüse in die Kabine leitet. Je Betriebsstunde werden ca. 4 Liter Wasser benötigt, das automatisch in den Dampfzylinder fliesst. (Kein Nachfüllen o.ä. erforderlich.)

Dampfkondensat

Der in die Kabine eingeleitete Dampf kondensiert am Körper und an den Flächen der Kabine. Das entstandene Wasser fliesst in die Wanne bzw. wird über den in die Wanne integrierten Wasserablauf abgeleitet.

Dampfsperre

als Schutz vor Durchfeuchtung der kalten Wandschichten aus dem Innern eines Gebäudes; denn Feuchtigkeit dringt mit der Wärme von innen nach aussen. Die Dampfsperre in Form von Kunststofffolien oder Bitumendachpappen verhindert eine solche Beeinträchtigung der Dämmschicht.

Dilatation

als Ausdehnung resp. Vergrösserung des Volumens. Die Ausdehnung erfolgt unter der Einwirkung äusserer Kräfte sowie innerer Zustands- und Temperaturveränderungen.

Dilatationsfugen

Ausdehnungsfugen zur Vermeidung von Rissbildungen in Bauteilen mit grossen Wandflächen.

Drainage

zum Sammeln und Ableiten des anfallenden Wassers. Der Boden wird durch das Verlegen von Gräben und Leitungen entwässert. Drainagerohre sind oben geschlitzt. Als Material kommen Ton- oder Kunststoffrohre zur Anwendung. Siehe auch "Sickerleitung".

Drehfalttür

Duschabtrennungstuer, die nicht nur zu einer Seite dreht, sondern sich zudem zeitgleich auch noch zusammenfaltet und viel Platz spart.

Drehtüre

Beliebte Türform bei Duschabtrennungen. Diese Türform oeffnet wie eine herkömmliche Zimmertüre in dem sie das Türblatt dreht.
Unterschiede gibt es jedoch beim sog. Drehpunkt, der Eintrittöffnung und Ausladung definiert.

Einschalenmauerwerk

als Einstein- oder Verbandmauerwerk. Das einschalige Mauerwerk mit beidseitigem Verputz ist die verbreitetste Wandkonstruktion. Tragfähigkeit, Wärmedämmung, Wärmespeicherung, Witterungs- und Lärmschutz werden hier durch eine einschalige Anordnung erfüllt.

Eloxieren

ein Verfahren, welches mittels Elektrolyse auf Gegenständen von Aluminium und dessen Legierungen eine dichte harte, einfärbbare Schutzschicht erzeugt.

Emaillieren

das Überziehen von Porzellan und Metall mit einem glasähnlichen Überzug. Hauptbestandteil des Emails sind neben der Glasmasse Silikate und Oxide von Metallen. Ein Emailüberzug ist farbbeständig, kratzfest und widersteht Säuren.

Engoben

sind natürliche und meistens farbige Tonschlämme, die vor dem Brennen auf Tondachziegel aufgesprüht werden und beim Brennvorgang eine unlösbare Verbindung mit dem Ziegel eingehen.

Erdung


eine Sicherheitsvorkehrung im Strombereich. Durch eine Erdung mittels einer Erdungsleitung oder Erdern wird eine Verbindung zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Erde hergestellt.

 

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